Der Bergbau im Erzgebirge datiert zurück bis ins Jahr 1168, als man in
Christiansdorf bei Freiberg Silber fand. Das Berggeschrei setzte in den Jahrhunderten danach auch an anderen Orten des Erzgebirges ein wie z.B. in Joachimsthal, Schwar- zenberg, Schlema, Schneeberg
Annaberg und Johanngeorgenstadt. Der Wismut - Bergbau wurde erst- mals 1463 urkundlich erwähnt. ![]()
Bei der Suche nach Silber trat als Begleitmineral schwarze Pechblende auf,
der Silbergehalt in den Gängen ging dabei stets zurück. Dieses Uranpecherz wanderte achtlos auf Halde. Es erlangte erst im 20. Jahrhundert Weltgeltung, nicht zuletzt durch die Entdeckung der Kernspaltung. ![]()
Der Glaube an die Wirkung heilender radioaktiver Wässer führte 1906 in
Joachimsthal und 1918 in Oberschlema zur Eröffnung von Radiumbädern und Kurzentren.


